Angebotsvorlage für PV-Anlagen
Fertige Positionen für Module, Wechselrichter, Speicher und Installation. Mit korrektem Hinweis auf den Nullsteuersatz nach §12 Abs. 3 UStG. Zum Ausfüllen und sofort verwenden.
Kein Login, keine E-Mail-Adresse nötig · Direkter Download
Was in der Vorlage drin ist
6 vorausgefüllte Positionen: Module, Wechselrichter, Speicher, Montage, Installation, Netzbetreiber-Anmeldung
Rechtssichere Grundstruktur nach §14 UStG
Hinweis auf Nullsteuersatz §12 Abs. 3 UStG korrekt formuliert
Platzhalter für Firmendaten zum direkten Ersetzen
Gültigkeits- und Anmerkungsfeld enthalten
Als PDF sofort weiterverwendbar
Warum der Nullsteuersatz-Hinweis wichtig ist
Seit 2023 gilt für Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden ein Umsatzsteuersatz von 0 % (§12 Abs. 3 UStG). Auf dem Angebot muss trotzdem korrekt ausgewiesen werden, warum keine Umsatzsteuer berechnet wird – fehlt der Hinweis oder wird versehentlich mit 19 % gerechnet, zahlt der Kunde mehr als nötig oder es gibt Rückfragen vom Finanzamt.
Die Vorlage hat den Hinweis bereits an der richtigen Stelle vorformuliert.
Was in ein PV-Angebot gehört – Position für Position
Ein belastbares Angebot für eine Photovoltaik-Anlage trennt Komponenten, Montage und Nebenleistungen sauber auf. So sieht der Kunde, wofür er zahlt, und du hast bei Rückfragen eine klare Grundlage. Die kostenlose Vorlage bildet diese Struktur ab:
| Position | Was reingehört |
|---|---|
| Module | Hersteller, Modultyp, Leistung pro Modul (Wp), Stückzahl, Gesamt-kWp. Bei Nullsteuersatz kein USt-Ausweis, dafür der §12-Abs.-3-Hinweis. |
| Wechselrichter | Hersteller, Typ, Nennleistung, ob String- oder Hybrid-Wechselrichter. Bei Speicher-Kombination hier oder als eigene Position. |
| Speicher (optional) | Nutzbare Kapazität in kWh, Hersteller, Notstrom-/Ersatzstromfähigkeit. Zusammen mit der Anlage geliefert: ebenfalls 0 % USt. |
| Montagesystem | Dachhaken oder Stockschrauben, Schienen, Klemmen, Dachtyp (Ziegel, Trapezblech, Bitumen). Aufständerung bei Flachdach separat. |
| DC- und AC-Installation | Verkabelung, Überspannungsschutz, AC- und DC-Freischalter, Zählerschrank-Anpassung, Wechselrichter-Anschluss. |
| Gerüst / Absturzsicherung | Gerüststellung oder mobile Sicherung nach DGUV. Häufig vergessen, kann bei hohen Dächern vierstellig werden. |
| Netzanschluss & Anmeldung | Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahmeprotokoll, Eintrag ins Marktstammdatenregister (Frist: 1 Monat) – festlegen, wer das übernimmt. |
| Inbetriebnahme & Einweisung | Funktionsprüfung, Monitoring-Einrichtung, Übergabe an den Kunden, Dokumentation. |
Drei Fehler, die PV-Angebote regelmäßig zurückkommen lassen
1. 19 % Umsatzsteuer aus Gewohnheit
Die alte Word-Vorlage rechnet 19 % USt. Bei einer Wohngebäude-Anlage bis 30 kWp ist das falsch – es gilt der Nullsteuersatz nach §12 Abs. 3 UStG. Der Kunde zahlt sonst scheinbar mehr, sein Steuerberater weist die Rechnung später zurück, und du korrigierst nach.
2. Gerüst und Netzanmeldung nicht ausgewiesen
Beides wird beim Ortstermin gern übersehen und taucht dann erst auf der Rechnung auf. Für den Kunden wirkt das wie eine versteckte Nachforderung. Besser als eigene, benannte Positionen ins Angebot – auch wenn sie mit 0 € kalkuliert sind, weil inklusive.
3. Keine Gültigkeitsdauer
Modul- und Wechselrichterpreise schwanken. Ein Angebot ohne Gültigkeitsdatum bindet dich theoretisch unbegrenzt. Zwei bis vier Wochen sind üblich und stehen in der Vorlage.
Angebote ohne Copy-Paste in Word?
Diese Vorlage ist ein guter Start für ein einzelnes Angebot. Wenn du regelmäßig PV-Angebote schreibst, übernimmt Werkheft den Nullsteuersatz automatisch, prüft die kWp-Grenze und erstellt aus dem Angebot direkt die spätere Rechnung – ohne die Positionen ein zweites Mal einzutippen.
Stand: August 2026. Diese Vorlage ist eine allgemeine Arbeitshilfe und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Prüfe branchenspezifische Pflichtangaben und den Nullsteuersatz im Einzelfall mit deinem Steuerberater. Quelle: §12 Abs. 3 UStG, §14 UStG.