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Praxis & Auswahl26. Juli 20268 Min LesezeitZuletzt aktualisiert: 26. Juli 2026

Handwerkersoftware Kosten 2026: Was zahlst du wirklich?

Preisrahmen für Handwerkersoftware in Deutschland — Buchhaltungs-Tools, branchenspezifische Lösungen, Enterprise-ERP. Hidden Costs, ROI-Beispiel und ehrliche Empfehlung.

Taschenrechner und Preisangebote auf dem Schreibtisch
Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Mehr als die Hälfte der Handwerksbetriebe zahlt monatlich für Software, die im Alltag kaum oder gar nicht genutzt wird — typisch sind 600 € bis 2.500 € im Jahr für ungenutzte Lizenzen, Add-Ons und Pro-Nutzer-Aufschläge. Der Grund: vor Vertragsabschluss wird die Kategorie nicht geklärt, Setup- und Hidden Costs werden unterschätzt, lange Vertragslaufzeiten machen den Ausstieg teuer. Hier ist die ehrliche Übersicht, was Handwerkersoftware in 2026 wirklich kostet — inkl. 5-Jahres-Total-Cost-of-Ownership über alle versteckten Posten.

Du fragst dich, was eine ordentliche Handwerkersoftware kosten darf. Du googelst, kommst auf Anbieter-Seiten mit "Preise auf Anfrage" — was nie ein gutes Zeichen ist — und liest gleichzeitig in einem Forum, dass eine Bekannte 80 € pro Mitarbeiter zahlt für etwas, das niemand wirklich benutzt.

Hier ist die ehrliche Übersicht. Was kostet welcher Software-Typ, was bekommst du dafür, und wann lohnt sich was?

Vier Software-Kategorien für Handwerker

Software-Dashboard auf einem Laptop
Nicht jedes Tool macht das Gleiche — vor dem Preisvergleich Kategorie klären. · Foto: Lukas Blazek / Pexels

Nicht jedes Tool macht das Gleiche. Bevor du Preise vergleichst, musst du wissen, welche Kategorie du brauchst.

KategoriePreis/MonatEignung KleinbetriebEignung Mittelbetrieb
Buchhaltungs-Tools (sevDesk, Lexware)9–28 €JaNein
Branchenspezifisch (Werkheft, HERO)20–50 €JaJa
Generalist Handwerker-Software30–50 €BedingtJa
Enterprise-ERP (SAP, Dynamics)50–150 € + SetupNeinBedingt
Preise pro Nutzer und Monat, Stand 2026. Sweet Spot für 1-10 Mann: branchenspezifische Lösungen.

Was brauchst du nach Betriebsgröße?

BetriebsgrößeEmpfohlene KategoriePflicht-FunktionenNice-to-have
Solo (1 Person)Buchhaltungs-Tool oder Free-Tier BranchenRechnungen + GoBDMobile-App, ZUGFeRD
Klein (2-3 Personen)Branchenspezifisch (20-30 €)Rechnungen + Aufmaß + Stundenzettel + MobileDATEV-Export, Online-Annahme
Mittel (4-10 Personen)Branchenspezifisch (30-50 €)Alles + Mitarbeiter-Verwaltung + AuftragsplanungMulti-User-Rechte, Automatisierungen
Größer (10-20)Branchen-Lösung oder GeneralistAuftragssteuerung + Lager + Mitarbeiter-PlanungKostenstellen, externe Schnittstellen
Enterprise (20+)ERPVollständige Abbildung von GeschäftsprozessenStandortübergreifend, BI-Reports
Faustregel: Solo + Free-Tier reicht. Ab 2 Personen sind branchenspezifische Lösungen Sweet Spot.

Kategorie 1: Buchhaltungs-Tools

Preis: 9-28 € pro Monat

Beispiele: sevDesk, Lexware Office, fast invoice. Schwerpunkt: Rechnungen, Buchhaltung, Steuerberater-Schnittstelle.

Wofür gut: Solobetrieb oder kleiner Service-Betrieb mit überschaubarer Anzahl Rechnungen pro Monat. Wenn du keine Aufmaß-Funktion brauchst, keinen mobilen Baustellen-Bericht, keine Auftragsplanung.

Wofür nicht: Sobald du auf der Baustelle Stunden erfassen, Aufmaß machen oder mit Mitarbeitern arbeiten willst. Buchhaltungs-Tools haben dafür keine Vorlagen, keine mobile App in praxistauglicher Form.

Kategorie 2: Branchenspezifische Lösungen

Preis: 20-50 € pro Nutzer und Monat

Beispiele: Werkheft (ab 20 €), HERO, Craftboxx, das-programm, ToolTime, Powerbird, Meisterwerk.

Wofür gut: Klein- und Mittelbetriebe, die alles aus einer App wollen — Angebote, Aufmaß, Berichte, Rechnungen. Branchenspezifisch heißt: Vorlagen für PV-Anlagen oder Baumpflege sind eingebaut, du musst sie nicht selbst zusammenbauen.

Wofür nicht: Wenn du nur einen Teilbereich brauchst (z.B. nur Rechnungen). Dann ist eine Kategorie 1-Lösung günstiger.

Kategorie 3: Generalist-Handwerker-Software

Preis: 30-50 € pro Nutzer und Monat (oft "auf Anfrage")

Breites Funktionsset, aber branchenneutral. Du baust dir die Vorlagen selbst.

Wofür gut: Wenn du mehrere Gewerke abdeckst (z.B. Solar UND Heizungsbau UND Dachdeckerei) und keine spezifischen Branchen-Templates brauchst.

Wofür nicht: Wenn du fokussiert in einer Branche arbeitest. Generalisten haben mehr Funktionen, kostet mehr Einarbeitung, mehr Geld.

Kategorie 4: Enterprise-ERP

Preis: 50-150 € pro Nutzer und Monat, plus Setup-Kosten

Beispiele: SAP Business One, Microsoft Dynamics 365.

Wofür gut: Betriebe ab 20+ Mitarbeitern mit komplexer Lagerwirtschaft, Materialverwaltung, mehreren Standorten.

Wofür nicht: Kleinbetriebe. Overkill in Funktionen, Kosten, Komplexität, Setup-Zeit (Tage bis Wochen).

Hidden Costs, die niemand erwähnt

Vertragsdetails mit kleinem Text
Der Lizenzpreis ist nur ein Teil — Setup, Schulung und Add-Ons können den Effektivpreis verdoppeln. · Foto: RDNE Stock project / Pexels

Der Lizenzpreis ist nur ein Teil. Was kommt noch?

Setup-Aufwand. Bei Kategorie 1-2 oft 1-2 Stunden Selbst-Setup, kostenlos. Bei Kategorie 3-4 oft 500-5.000 € Setup-Pauschale plus 2-5 Tage Mitarbeiter-Zeit, die nicht produktiv ist.

Schulung. Buchhaltungs-Tools und gute Branchen-Software sind in 1-2 Stunden gelernt. Generalist und ERP brauchen meist mehrtägige Schulungen, oft kostenpflichtig.

Mitarbeiter-Lizenzen. Manche Anbieter rechnen pro Nutzer ab, andere pro Betrieb. Pro Nutzer skaliert teuer — bei 5 Monteuren à 40 € sind das 200 € im Monat statt einer Pauschale für 49 €.

Add-Ons. ZUGFeRD-Export extra? Mobile App separat? DATEV-Schnittstelle Aufpreis? Bei einigen Anbietern wird der Grundpreis durch nötige Add-Ons schnell verdoppelt.

ROI-Beispiel: 3-Mann-Betrieb

3-Mann-Handwerksteam in der Werkstatt
Bei Mehr-Personen-Betrieben ist Software fast immer günstiger als die eigene Zeit. · Foto: Thirdman / Pexels

Konkrete Rechnung. Ein Solar-Betrieb mit 3 Monteuren, vorher Excel + Word-Rechnungen.

Vorher (Status quo Excel):

  • Verwaltungs-Aufwand Wochenende: 2 Stunden Stundenzettel + 2 Stunden Rechnungen + 1 Stunde Buchhaltung = 5 Stunden / Woche
  • Wert dieser Zeit (interner Stundensatz 35 €): 175 € / Woche
  • Plus Fehlerkosten: vergessene Stunden, falsche Rechnungen, doppelte Buchungen — geschätzt 100 € / Monat

Pro Monat rund 800 € versteckte Kosten durch Verwaltung.

Nachher (Software für 20 €/Monat):

  • Verwaltung sinkt geschätzt auf 1,5 Stunden/Woche
  • Wert: 52,50 € / Woche = ca. 210 € / Monat
  • Plus weniger Fehler, geschätzt 30 € / Monat statt 100 €

Ersparnis: rund 560 € pro Monat. Investition: 20 €. Amortisiert sich in der ersten Woche.

Diese Rechnung ist realistisch, nicht geschönt. Sie zeigt: Bei Mehr-Personen-Betrieben ist die Frage selten "lohnt sich Software". Die Frage ist "welche Software". Wer noch tiefer in den Ausstieg aus Excel will, findet konkrete Schritte in Excel-Alternativen für Handwerker.

5-Jahres-TCO: Was Software wirklich kostet

Der Monatspreis ist nur die Spitze. Realistische Total-Cost-of-Ownership-Rechnung für 5 Jahre, 3-Mann-Betrieb:

KostenpostenBranchen-Lösung (Werkheft Basic)Generalist mit Pro-Nutzer-Lizenz
Lizenz (5 Jahre)20 €/Monat × 60 = 1.200 €40 €/Nutzer × 3 × 60 = 7.200 €
Setup einmalig0 €1.500 € Setup-Pauschale
Schulung initial0 € (Selbst-Setup)2 Tage × 800 € = 1.600 €
DATEV-Schnittstelle Add-Onim Preis250 €/Jahr × 5 = 1.250 €
ZUGFeRD-Modulim Preis150 €/Jahr × 5 = 750 €
Migration bei spaeterem Wechsel0 € (CSV-Export Standard)800-1.500 € Ausstiegs-Aufwand
Mitarbeiter-Zeit fuer Tool-Wartungminimal2 h/Monat × 35 € × 60 = 4.200 €
5-Jahres-TCO: Werkheft ~1.200 €, Generalist mit Pro-Nutzer ~16.700 €. Faktor 14×.

Quintessenz: Was anfangs als "40 €/Nutzer = teurer aber bessere Features" wirkt, kostet über 5 Jahre das 14-fache einer einfachen Branchen-Lösung. Bei der Auswahl nicht den Monatspreis vergleichen, sondern die 5-Jahres-TCO.

Cloud vs. On-Premise — wem gehören meine Daten?

Eine Frage, die beim Vertragsabschluss oft untergeht: Wo liegen meine Daten, und was passiert, wenn der Anbieter pleite geht?

Cloud-Software (Standard heute) — Daten beim Anbieter, du erreichst sie per Browser/App. Vorteil: kein eigener Server, automatische Updates, ortsunabhängig. Nachteil: bei Insolvenz oder Abschaltung musst du raus-migrieren.

On-Premise (eigener Server) — Daten bei dir im Betrieb. Vorteil: volle Kontrolle. Nachteil: Server-Kosten, Wartung, Backup-Verantwortung selbst, oft veraltete UI.

Für Klein- und Mittelbetriebe ist Cloud meist die richtige Wahl — wenn folgende drei Punkte erfüllt sind:

  1. Server-Standort EU/Deutschland (DSGVO-Konformität, siehe DSGVO im Handwerksbetrieb)
  2. Datenexport per CSV/DATEV jederzeit möglich — bei Anbieter-Ausfall bleibst du handlungsfähig
  3. Vertraglich zugesicherte Insolvenz-Klausel — bei Insolvenz mindestens 30 Tage Zeit zum Datenexport

Wer einen Anbieter ohne Datenexport-Möglichkeit wählt, ist nach 5 Jahren faktisch gefangen — der Wechsel würde Wochen Arbeit bedeuten.

Versteckte Vertragsklauseln: 5 rote Flags

Wer den Vertrag nicht liest, zahlt nach. Die fünf häufigsten Klausel-Fallen:

1. Auto-Renewal mit 3-Monats-Kündigungsfrist. Standard bei vielen Anbietern: Vertrag verlängert sich automatisch um 12 Monate, wenn nicht mit 3 Monaten Frist gekündigt wird. Wer im November mit dem Tool unzufrieden ist und vergisst zu kündigen, hängt bis 2027 drin.

2. Preis-Erhöhungs-Klausel ohne Limit. "Wir können die Preise jährlich anpassen" — manche Anbieter erhöhen 5-15 % pro Jahr. Faire Anbieter haben Inflations-Klauseln (z.B. max. Verbraucherpreisindex + 2 %).

3. Setup-Pauschale auch bei Kündigung in der Setup-Phase. Wer nach 2 Wochen merkt, dass das Tool nicht passt, hat trotzdem die volle Setup-Pauschale am Hals. Bei guten Anbietern: Money-Back-Guarantee in den ersten 30 Tagen.

4. Datenexport-Kosten beim Ausstieg. Manche Anbieter verlangen 200-2.000 € für den Datenexport — der eigentlich Standard sein sollte. Vor Vertragsabschluss erfragen, ob CSV-Export kostenfrei und jederzeit möglich ist.

5. "Volume Lock-in" über Pro-Nutzer-Lizenzen. Wer wächst, zahlt linear mehr. Bei 1 Mitarbeiter 40 €/Monat, bei 10 Mitarbeitern 400 €/Monat. Betriebslizenz (Werkheft-Modell) skaliert nicht linear.

Vertriebs-Druckmuster erkennen

Manche Software-Anbieter setzen auf aggressive Sales-Taktiken. Wer sie erkennt, hat Ruhe:

  • "Limited Time Offer" — Rabatt nur bis Ende des Monats. Realität: gleicher Rabatt jeden Monat. Wer das Drücken muss, hat ein Pricing-Problem.
  • "Letzte Chance"-Anrufe nach Demo-Termin — guter Anbieter folgt einmal nach, schlechter drückt mehrfach.
  • "Wir machen Ihnen ein Sonderangebot" — meist Hinweis darauf, dass der Standard-Preis nicht haltbar ist.
  • Demo-Pflicht statt Selbst-Test — gute Branchen-Lösungen haben Free-Tier oder 30-Tage-Test ohne Sales-Kontakt.

Faustregel: Wenn der Anbieter dich nicht 30 Tage ohne Anruf testen lässt, ist er nicht für Kleinbetriebe gebaut.

Förderprogramme für Digitalisierung

Wer Software-Investitionen plant, sollte vor Vertragsabschluss prüfen, ob ein Förderprogramm greift. Stand 2026 relevant:

  • "Digital Jetzt" (BMWK) — bis zu 50 % Förderung für Digitalisierungs-Vorhaben in KMU (Investitionen 17.000-100.000 €). Beantragung vor Beginn der Maßnahme.
  • Mittelstand-Digital Zentren — kostenlose Beratung und Praxis-Workshops, regional verfügbar. Kein Bargeld, aber konkrete Hilfe bei der Auswahl.
  • Länderspezifische Förderungen — Bayern, NRW, BW, Berlin haben eigene Programme (z.B. "BW-Digital-Bonus", "go-digital", "Digitalbonus.Bayern").
  • KfW-Förderkredite — günstige Finanzierung für Software-Investitionen ab 25.000 €, kombinierbar mit Zuschuss-Programmen.

Praktische Konsequenz: Bei einer 5.000-€-Investition (Software + Setup + Schulung) kann ein Förder-Zuschuss von 30-50 % oft die Differenz zwischen "wir warten noch" und "wir machen es jetzt" sein. Antragsfrist beachten — meist 4-6 Wochen vor Maßnahme.

Was Werkheft konkret kostet

  • Free — 0 €, bis 3 Projekte, alle Kernfunktionen. Für Einsteiger oder Solobetriebe mit wenig Aufträgen.
  • Basic — 20 €/Monat, unbegrenzte Projekte, bis 3 Mitarbeiter. Sweet Spot für Klein-Betriebe.
  • Pro — 49 €/Monat, unbegrenzt Mitarbeiter, Automatisierungen (Zahlungserinnerungen, Wartungs-Erinnerungen).

Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr, keine versteckten Add-Ons. Keine Mitarbeiter-Lizenzen — der Tarif gilt für den Betrieb.

Mehr in Preise und Tarife.

Wann sich der Wechsel lohnt

Drei Indikatoren, die für einen Software-Wechsel sprechen:

1. Du verbringst mehr als 4 Stunden pro Woche mit Verwaltung. Excel skaliert nicht. Ab einer gewissen Größe ist Software günstiger als deine eigene Zeit.

2. Mitarbeiter beschweren sich über fehlende mobile Tools. Wer mit Block und Zettel arbeiten muss, weil die "Software" nur am Bürorechner läuft, verliert Akzeptanz. Junge Mitarbeiter erwarten Mobile als Standard — siehe Mobile App auf der Baustelle.

3. GoBD oder E-Rechnung machen dir Sorgen. Wenn du dich fragst, ob deine Excel-Buchhaltung eine Betriebsprüfung übersteht, ist die Antwort meist nein. Mehr dazu in GoBD für Handwerker und E-Rechnung 2027/2028.

Was du jetzt machen solltest

Eine Mini-Checkliste in der Reihenfolge, in der du sie abarbeiten solltest:

  • Kategorie festlegen: Brauchst du nur Rechnungen (Kat. 1), alles aus einer App (Kat. 2), Multi-Gewerk (Kat. 3) oder ERP-Komplexität (Kat. 4)?
  • Aktuelle Verwaltungs-Stunden tracken — eine Woche lang notieren, wie viel Zeit für Excel/Word draufgeht.
  • Top 3 Anbieter der passenden Kategorie auflisten und Preisstruktur prüfen (Pro-Nutzer vs. pro Betrieb?).
  • 5-Jahres-TCO berechnen für jeden Top-3-Anbieter: Lizenz + Setup + Schulung + Add-Ons + Migration.
  • Hidden Costs erfragen: Setup-Kosten, Schulungspreise, Add-Ons, Vertragslaufzeit. Wer ausweicht — streichen.
  • Förderprogramme prüfen ("Digital Jetzt", Bayern Digitalbonus, KfW) — vor Vertragsabschluss beantragen, sonst zu spät.
  • Vertragsklauseln prüfen: Auto-Renewal, Preis-Erhöhung, Datenexport, Kündigungsfristen.
  • Datenexport-Test: Vor Vertragsabschluss eine Test-Rechnung exportieren — geht das per CSV/DATEV ohne Aufpreis?
  • Testphase nutzen: Gute Anbieter bieten 14-30 Tage kostenlosen Test ohne Sales-Anrufe. Nicht nur ansehen — eine echte Rechnung schreiben und Stunden erfassen.
  • Für kleine Betriebe: 10-Punkte-Checkliste durchgehen.

Wie Werkheft das löst

Klares 3-Stufen-Preismodell ohne Hidden Costs. Free, Basic 20 €, Pro 49 € pro Monat — Betriebs-Lizenz, keine Nutzer-Abrechnung.

werkheft.de
Werkheft Rechnungsansicht — alle Funktionen inklusive
Screenshot: ZUGFeRD-Export, GoBD-Archiv, Aufmaß-App, Arbeitsbericht — alles im Basis-Preis.

Monatlich kündbar. Kein Risiko, keine 24-Monats-Bindung.

Setup in 20 Minuten. Firma anlegen, ersten Kunden, erstes Angebot — fertig. Keine Schulung nötig.

Branchen-Vorlagen für Solar und Baumpflege schon dabei. Du baust nicht selbst zusammen.

Details: Vergleich Handwerkersoftware

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Handwerkersoftware im Monat?

Vier Kategorien: Buchhaltungs-Tools 9-28 €, branchenspezifische Lösungen 20-50 € pro Nutzer, Generalisten 30-50 € pro Nutzer (oft "auf Anfrage"), Enterprise-ERP 50-150 € pro Nutzer plus Setup-Kosten. Der Sweet Spot für kleine bis mittlere Handwerksbetriebe liegt bei branchenspezifischen Lösungen.

Gibt es kostenlose Handwerkersoftware?

Ja, manche Anbieter haben Free-Tiers mit begrenztem Funktionsumfang oder Projekt-Limit. Werkheft Free bietet z.B. bis zu 3 Projekte mit allen Kernfunktionen. Für Solobetriebe mit wenigen Aufträgen ausreichend, sobald regelmäßig Aufträge kommen, lohnt sich ein bezahlter Tarif.

Was sind die häufigsten Hidden Costs bei Handwerkersoftware?

Setup-Pauschalen (500-5.000 € bei Generalisten/ERP), kostenpflichtige Schulungen, Add-Ons für Standardfunktionen wie ZUGFeRD oder DATEV-Schnittstelle, Pro-Nutzer-Lizenzen (skaliert teuer bei mehreren Monteuren) und lange Vertragslaufzeiten von 24 Monaten ohne Kündigungsmöglichkeit.

Lohnt sich Handwerkersoftware für einen 3-Mann-Betrieb?

Fast immer. Eine realistische Rechnung: 5 h/Woche Verwaltung in Excel × 35 €/h = 700 €/Monat. Software für 20 €/Monat senkt das auf ~1,5 h/Woche. Ersparnis rund 560 € pro Monat. Amortisation innerhalb der ersten Woche.

Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?

Monatlich kündbar (nicht 24 Monate), transparente Preise (kein "Preis auf Anfrage"), Betriebslizenz statt Pro-Nutzer-Abrechnung, ZUGFeRD und GoBD im Basispreis enthalten, branchenspezifische Vorlagen, mobile App für die Baustelle, kostenfreie Testphase.

Wann sollte ich von Excel auf Software wechseln?

Bei mehr als 4 Stunden Verwaltung pro Woche, wenn Mitarbeiter nach mobilen Tools fragen, oder wenn GoBD/E-Rechnung Sorgen machen. Spätestens 2026/2027 sollten alle B2B-aktiven Handwerker eine GoBD-konforme Lösung haben, da die E-Rechnungspflicht ab 2027/2028 stufenweise greift.

Was ist Total Cost of Ownership (TCO) und warum ist sie wichtig?

TCO berücksichtigt nicht nur den Lizenz-Monatspreis, sondern alle Kosten über die Nutzungsdauer: Setup, Schulung, Add-Ons, Migration, Mitarbeiter-Zeit. Eine 40-€/Nutzer-Software kann über 5 Jahre 14× teurer sein als eine 20-€/Monat-Betriebslizenz mit denselben Kern-Funktionen. Vor dem Vertragsabschluss immer die 5-Jahres-TCO ausrechnen.

Was passiert mit meinen Daten, wenn der Software-Anbieter pleitegeht?

Bei seriösen Anbietern: kein Problem, weil Datenexport per CSV/DATEV jederzeit kostenfrei möglich ist. Bei zwielichtigen Anbietern: Daten sind faktisch gefangen, Export kostet oder ist gar nicht möglich. Vor Vertragsabschluss: Probe-Export einer Test-Rechnung. Wenn das nicht geht, Anbieter streichen.

Was ist ein Auto-Renewal und wie schütze ich mich davor?

Auto-Renewal heißt: Der Vertrag verlängert sich automatisch um 12 Monate, wenn nicht rechtzeitig (oft 3 Monate vor Ablauf) gekündigt wird. Schutz: Im Kalender 4 Monate vor Vertragsende eine Erinnerung setzen, alternativ Anbieter mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit wählen.

Lohnt sich Cloud-Software oder besser On-Premise?

Für 95 % der Klein- und Mittelbetriebe Cloud. Vorteile: kein eigener Server, automatische Updates, ortsunabhängig, geringere Anfangsinvestition. Voraussetzungen: Server-Standort in DE/EU (DSGVO), Datenexport jederzeit möglich, Insolvenz-Klausel im Vertrag. On-Premise lohnt nur bei sehr großen Betrieben mit eigener IT-Abteilung.

Wie erkenne ich Vertriebs-Druckmuster?

Aggressive Sales-Anrufe nach Demo-Termin, "letzte Chance"-Rabatte mit zeitlicher Begrenzung, "Sonderangebote" die nur durch Druck kommen, Demo-Pflicht statt Selbst-Test. Faustregel: Wenn der Anbieter dich nicht 30 Tage ohne Anruf testen lässt, ist er nicht für Kleinbetriebe gebaut.

Was kostet eine Daten-Migration zwischen zwei Software-Anbietern?

Bei gut migrierbaren Anbietern (CSV/DATEV-Export Standard): kostenlos, 4-8 Stunden Selbst-Aufwand. Bei Lock-in-Anbietern: 800-2.000 € externe Dienstleister-Kosten plus 2-5 Tage Mitarbeiter-Zeit. Vor jedem Vertragsabschluss: Migration für den Fall des späteren Wechsels mitdenken.

Quellen

Hinweis: Preise und Funktionen ändern sich. Vor Vertragsabschluss aktuelle Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter prüfen. Diese Übersicht ist eine Orientierung, kein Ersatz für die individuelle Anfrage.

Foto von Benjamin Krug

Über den Autor

Benjamin Krug

Benjamin Krug ist Gründer von Werkheft. Seit über 10 Jahren entwickelt er Software — heute speziell für Solar- und Baumpflege-Betriebe in Deutschland. Werkheft entstand aus der Beobachtung, dass kleine Handwerksbetriebe zwischen Excel-Tabellen und überdimensionierten ERP-Systemen keine passende Lösung finden. Sitz: Augsburg.

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Werkheft macht das im Hintergrund

Aufmaß, Angebote und Rechnungen für Solar- und Baumpflege-Betriebe. GoBD-konform, ZUGFeRD-ready, ab 20 €/Monat.